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Bundestagswahlen 01.01.1970


Bundestagswahlen

Der Deutsche Bundestag ist das Parlament der Bundesrepublik Deutschland mit Sitz im Reichstagsgebäude in Berlin.
Die Abgeordneten des Bundestages werden alle vier Jahre direkt von den Bürgerinnen und Bürgern der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Die Bundestagswahl findet am 24. September 2017 statt.

Die Wahl des Deutschen Bundestages ist eine personalisierte Verhältniswahl. Der Bürger kann daher mit seiner Erststimme eine Person wählen und mit seiner Zweitstimme die Liste einer Partei. Der Gewinner eines Wahlkreises behält auch dann seinen Sitz, wenn seine Partei weniger als fünf Prozent der Zweitstimmen erhält und an der Fünfprozenthürde scheitert.

Die Stadt Sarstedt gehört zum Bundestagswahlkreis Hildesheim (Wahlkreis 48), welcher den gesamten Landkreis Hildesheim umfasst. 

Bundestagswahl am 24. September 2017
Hinweise zum Wahlrecht

In Deutschland findet die Wahl zum 19. Deutschen Bundestag am Sonntag, dem 24. September 2017 statt.

Wahlberechtigt ist,
• wer Deutsche(r) im Sinne des Artikels 116 Grundgesetzes ist und am Wahltag
• das 18. Lebensjahr vollendet hat
• seit mindestens drei Monaten – also mindestens seit dem 24. Juni 2017 - in der Bundesrepublik Deutschland seinen Wohnsitz hat
und
• nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen ist.

Ausgeschlossen vom Wahlrecht ist,
• wer infolge Richterspruchs das Wahlrecht nicht besitzt
• diejenige/derjenige, für die/den zur Besorgung aller ihrer/seiner Angelegenheiten ein(e) Betreuer/-in nicht nur durch einstweilige Anordnung bestellt ist; dies gilt auch, wenn der Aufgabenkreis der Betreuerin/des Betreuers die in § 1896 Abs. 4 und § 1905 des Bürgerlichen Gesetzbuches bezeichneten Angelegenheiten nicht erfasst.
• wer sich aufgrund einer Anordnung nach § 63 in Verbindung mit § 20 des Strafgesetzbuches in einem psychiatrischen Krankenhaus befindet.

Wählen kann nur,
wer in das Wählerverzeichnis einer Gemeinde eingetragen ist oder einen Wahlschein hat. Von Amtswegen werden alle Wahlberechtigten in das Wählerverzeichnis der Gemeinde ihrer Wohnung (Inhaber mehrerer Wohnungen in der Gemeinde, in der sie ihre Hauptwohnung innehaben) eingetragen, in der sie am 13. August 2017 bei der Meldebehörde gemeldet sind.

Die Gemeinden machen spätestens am 31. August 2017 öffentlich bekannt, wo und während welcher Zeiten an den Tagen vom 4. bis 11. September 2017 die Wählerverzeichnisse zur Einsicht bereitgehalten werden. In dieser Bekanntmachung sind auch Hinweise darüber enthalten, wo und unter welchen Voraussetzungen Wahlscheine beantragt werden können und wie durch Briefwahl gewählt wird. Wahlberechtigte, die in das Wählerverzeichnis eingetragen sind, erhalten spätestens bis zum 3. September 2017 eine Wahlbenachrichtigung. Wer bis dahin keine Wahlbenachrichtigung erhalten hat, aber glaubt, wahlberechtigt zu sein, sollte im eigenen Interesse nachprüfen, ob er/sie im Wählerverzeichnis eingetragen ist oder beim Wahlamt nachfragen.

Daher ist bei einem Umzug Folgendes zu beachten:

1. Sie sind aus einer anderen Gemeinde zugezogen?

Anmeldung vor dem 14. August 2017
Sie werden automatisch in das Wählerverzeichnis des neuen Wahlbezirkes eingetragen.

Anmeldung vom 14. August 2017 bis 3. September 2017
Sie bleiben im Wählerverzeichnis Ihrer Fortzugsgemeinde eingetragen und können dort Briefwahlunterlagen anfordern. Auf Antrag können Sie aber auch in das Wählerverzeichnis Ihres neuen Wohnortes eingetragen werden (verbunden mit einer Streichung in der Fortzugsgemeinde).

Zuzug von außerhalb Deutschlands und Anmeldung vor dem 14. August 2017
Sie werden automatisch in das Wählerverzeichnis Ihres neuen Wohnortes eigetragen.

Zuzug von außerhalb Deutschlands und Anmeldung vom 14. August 2017 bis 3. September 2017
Sie werden nur auf Antrag in das Wählerverzeichnis Ihres neuen Wohnortes eingetragen. Dabei ist durch Versicherung an Eides statt der Nachweis für die Wahlberechtigung zu er-bringen und zu erklären, dass kein weiterer Antrag auf Eintragung in das Wählerverzeichnis gestellt wurde. Die Eintragungsfrist endet am 3. September 2017.

2. Sie sind innerhalb der Gemeinde umgezogen?

Ummeldung vor dem 14. August 2017
Sie werden automatisch in das Wählerverzeichnis des neuen Wahlbezirkes eingetragen.

Ummeldung ab dem 14. August 2017
Sie bleiben in jedem Fall in Ihrem bisherigen Wahlbezirk eingetragen. Eine Eintragung in das Wählerverzeichnis des neuen Wahlbezirkes ist leider nicht möglich. Falls Sie nicht in Ihrem alten Wahllokal wählen möchten, haben Sie die Möglichkeit, bei Ihrer Gemeindeverwaltung einen Wahlschein und Briefwahlunterlagen zu beantragen.

3. Was ist bei mehreren Wohnungen zu beachten?

Haben Sie mehrere Wohnungen, werden Sie am Ort der Hauptwohnung in das Wählerverzeichnis eingetragen. Sind Sie in einer Gemeinde mit Nebenwohnung gemeldet, können Sie hier nur in das Wählerverzeichnis eingetragen werden, wenn Sie nachweisen, dass sich der Mittelpunkt Ihrer Lebensbeziehungen in dieser Gemeinde befindet. Im Übrigen gelten die Regelungen zu Nr. 1, wenn Sie eine bisherige Nebenwohnung zur Hauptwohnung erklären.


Haben Sie weitere Fragen? Dann wenden Sie sich bitte an unser Wahlamt; die Adresse lautet:

Stadt Sarstedt, Steinstraße 22, 31157 Sarstedt.

Telefonische Auskünfte erhalten Sie unter: 05066 805-80 und 805-71.

Formulare für einen Antrag auf Eintragung in das Wählerverzeichnis erhalten Sie ebenfalls unter der genannten Adresse.


Unterlagen für die Briefwahl beantragen Sie, indem Sie

• den Antrag auf der Rückseite Ihrer Wahlbenachrichtigungskarte ausfüllen, persönlich unterschreiben und an die Stadt Sarstedt senden oder
• den Online-Antrag hier nutzen oder
• persönlich direkt im Bürgercenter der Stadt Sarstedt per Briefwahl wählen

Die Ausstellung der Briefwahlunterlagen ist ab Montag, 21. August 2017 möglich.

 

Die Ergebnisse der Bundestagswahl 2013 finden Sie hier:

Ergebnisse aus den Sarstedter Wahllokalen: hier

Ergebnisse aus dem Landkreis Hildesheim: hier

Ergebnisse aus dem Land Niedersachsen: hier

Das Direktmandat im Wahlkreis 48-Hildesheim hat Ute Bertram (CDU) gewonnen. Brigitte Pothmer (GRÜNE) und Bernd Westphal (SPD) ziehen über die Landeslisten in den 18. Deutschen Bundestag ein.


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