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Weihnachtsgrußwort


Weihnachtsgrußwort des Bürgermeisters

Liebe Sarstedterinnen und Sarstedter,

es ist nicht mehr weit bis Weihnachten und Neujahr. Die Kinder haben ihre Wunschzettel geschrieben und warten ungeduldig auf den Weihnachtsmann. Wir Erwachsenen stellen fest, dass wieder ein Jahr wie im Fluge vergangen ist. Trotz der Alltagshektik hat Weihnachten als Fest der Besinnlichkeit und des Schenkens seine unverminderte Ausstrahlung behalten. Am Heiligen Abend und an den Weihnachtsfeiertagen haben wir Zeit für uns, wir haben Zeit für die wahren Werte des Lebens. Die Zeit steht quasi still. Keine großen Entscheidungen in Politik oder Wirtschaft werden gefällt, keine großen Veranstaltungen finden statt. Wir können in aller Ruhe mit unseren Nächsten feiern.

Dabei bleibt die Zeit, Rückschau auf ein - hoffentlich für Sie - gutes Jahr 2009 zu halten; sollte es nicht so sein, möchte ich Ihnen Mut machen, das neue Jahr trotz allem optimistisch und vorwärts blickend zu beginnen.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen und Einrichtungen in der Stadt Sarstedt herzlich für ihre Arbeit und Unterstützung im abgelaufenen Jahr bedanken. Ich danke allen für ihr ehrenamtliches Engagement, ihre Hilfsbereitschaft und ihren Einsatz für ihre Mitmenschen auf den unterschiedlichsten Feldern, insbesondere auf sozialem, kulturellem und sportlichem Gebiet. Ohne das engagierte Mittun eines jeden Einzelnen könnten die vielfältigen Veranstaltungen und Angebote nicht stattfinden. Dieser freiwillige Einsatz trägt mit dazu bei, dass unsere Stadt lebens- und liebenswert ist. Nachbarn eine helfende Hand zu reichen, hierzu ruft die Freiwilligenagentur "Spotan" besonders auf und hat dafür kürzlich ein Qualitätssiegel mit zwei Sternen erhalten.

Eine besondere Art des Einsatzes zeigen Jahr für Jahr, Tag für Tag, rund um die Uhr, auch an den Feiertagen die in den Hilfsorganisationen engagierten Menschen. Jederzeit bereit zu sein, auch die eigene Gesundheit aufs Spiel zu setzen, um anderen Menschen zu helfen und deren Hab' und Gut zu schützen, das ist ehrenamtliches Engagement der besonderen Art und hierfür kann gar nicht oft genug "Danke" gesagt werden.

"Das Morgen wird im Heute gemacht" - hier in Sarstedt hat sich im abgelaufenen Jahr vieles positiv entwickelt, Weichen wurden gestellt - auch in der Verpflichtung gegenüber den folgenden Generationen. Wichtige Beschlüsse wurden gefasst, wie zum Beispiel die Verwendung der Mittel aus dem Konjunkturprogramm II, um den Mensabau im Schulzentrum zu einem Veranstaltungszentrum zu erweitern. Sarstedt wurde in das Förderprogramm "Stadtumbau West" vom Land Niedersachsen aufgenommen. Mit dem Fördergeld sollen Gebäude und Verkehrswege saniert werden. In Sachen "Klimaschutz" hat sich einiges getan, vier Arbeitsgruppen haben intensiv gearbeitet und erste Ergebnisse vorgelegt; die "Sonnenstrom Sarstedt eG", eine Photovoltaik-Genossenschaft, wurde gegründet. Der Bau des neuen Feuerwehrhauses und dessen Standort sorgte für gewaltigen Diskussionsstoff in Ratsgremien und Öffentlichkeit - die Erforderlichkeit des Neubaus wurde aber letztlich nicht in Frage gestellt.
Mehr intern - aber mit Außenwirkung in der Zukunft - hat uns die Umstellung auf das neue kommunale Haushaltssystem, die sog. "Doppik", beschäftigt. In der letzten Sitzung des Stadtrates bestand fraktionsübergreifend Einigkeit darüber, dass es sich hier um den "größten Unsinn des Jahrhunderts" handelt. War die Sarstedter Finanzlage bisher immer noch recht gut, werden alleine neue Abschreibungsbestimmungen ein Millionenloch reißen und uns zwingen, ein Haushaltskonsolidierungskonzept aufzustellen.

Besonders beeindruckend war erneut der prall gefüllte Veranstaltungskalender. Wir haben im abgelaufenen Jahr nicht nur das alljährliche Schützenfest, sondern Maimarkt, Kartoffelmarkt und Innerste-Stadtfest gefeiert. Ganz groß wurde das 50-jährige Bestehen des Freibades mit dem Lichterfest begangen. Ein Highlight im Veranstaltungskalender waren die Sarstedter Musiktage. Die zahlreichen Veranstaltungen der Kulturgemeinschaft Sarstedt e. V. haben uns durchs Jahr begleitet. Aber auch alle anderen Vereine und Verbände - wie die städtischen Einrichtungen von der Stadtbücherei über die Jugendpflege bis hin zu den Schulen - haben ihren Beitrag geleistet; so hat sich in den letzten Jahren eine unglaubliche Vielfalt an Veranstaltungen entwickelt. Langweilig muss es in Sarstedt wirklich niemandem sein. Und dies gilt nicht nur für die Kernstadt sondern auch für alle Ortsteile.

Auch wenn die Prognosen für das Wirtschaftswachstum 2010 auch für unsere Stadt nicht positiv sind, sollten wir in positiver Stimmung, in Aufbruchstimmung bleiben, wir haben wichtige Investitionen vor uns, die umgesetzt werden müssen und viele Ideen, die es zu realisieren gilt: "Das Morgen wird im Heute gemacht".

Ihnen, liebe Sarstedterinnen und Sarstedter, wünsche ich auch im Namen der Verwaltung und des Rates ein gesegnetes und besinnliches Weihnachtsfest und für das neue Jahr Erfolg, Gesundheit und Gottes Segen.

 

Ihr
Karl-Heinz Wondratschek
Bürgermeister