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IBV erfolgreich: Hopfenberg bekommt schnelles Internet 07.03.2019


Wappen Sarstedt

(Sarstedt) Telekom baut in Ruthe eigenwirtschaftlich aus.

Das lange Warten der Anwohner in Ruthe hat nun bald ein Ende. Das Wohngebiet Hopfenberg wird von der Telekom ausgebaut und mit schnellem Internet versorgt. Entsprechende Dokumente tauschten die Vertreter des Telekommunikationsanbieters und die Bürgermeisterin der Stadt Sarstedt am 06.03.2019 im Rathaus aus.

Die Stadt hatte mit Interstützung der GESTIK GmbH im vergangenen November ein eigenständiges Interessenbekundungsverfahren (IBV) gestartet um den weißen Flecken im Nordwesten des Stadtgebietes zu schließen. Dieses IBV ist nun erfolgreich zu Ende gegangen. Und nicht nur das, der Ausbau wird eigenwirtschaftlich von der Telekom, also ohne die Notwendigkeit von Fördermitteln oder sonstigen Mitteln der Stadt Sarstedt ausgeführt.

GESTIK hat hierzu die technische Ausgangslage der bestehenden Kommunikationsleitung analysiert und mögliche Ausbauszenarien entworfen. Dies wurde letztlich auch von den Planern der Telekom aufgegriffen und umgesetzt. Damit aber nicht genug, letztlich holte die Lamspringer Firma auch die Leibniz Universität Hannover und die Tierärztliche Hochschule mit ins Boot. Deren Institute liegen genau neben dem Wohngebiet Hopfenberg und sind bislang nur über aufwendige Richtfunkstrecken und schwache Breitbandleitungen versorgt gewesen.

"Solche Synergieeffekte zu nutzen ist das planerische Konzept unseres Unternehmens." so Geschäftsführer Geerd Ebeling: "Zu unserem ganzheitlichen Ansatz gehört allerdings auch, nicht nur auf förderfähige Investitionen abzustellen, sondern auch die Ertragsseite eines Ausbauprojektes zu fokussieren. Die Ausbaupartner zu verstehen bedeutet, dass man unternehmerisch denken muss."

Wenn dies wie hier in Sarstedt ganz ohne Fördermittel ausgeht, dann freut sich nicht nur das Stadtsäckel, sondern auch der Steuerzahler. Aus dessen Tasche kommen letztlich bei jedem geförderten Ausbau bis zu 90% der Kosten.

Freuen können sich jetzt erst einmal die Anwohner, die jahrelang mit Geschwindigkeiten von teilweise unter 2 MBit leben mussten. Ein absolut inakzeptabler Wert im Jahr 2019.

"Eine leistungsfähige Infrastruktur im Bereich Breitbandkommunikation vorzuhalten ist heutzutage für jede Kommune Pflicht" sagt Bürgermeisterin Heike Brennecke: "gerade in den politischen Diskussionen um Digitalisierung oder auch dem Anspruch auf Home Office gilt es erst einmal die Grundlagen zu schaffen, damit die Bürger diese Rechte oder Dienste überhaupt in Anspruch nehmen können."

Hervorzuheben ist auch das bürgerliche Engagement, denn das weckt häufig Potenziale. Jan-Peter Schlicht (WiR - Wir in Ruthe) hat nicht zuletzt in seiner Rolle als Mitglied des Ortsrates Ruthe, immer wieder dafür gesorgt, dass das Thema Breitband im Ortsrat und bei der Stadt Sarstedt auf der Agenda geblieben ist und entsprechende Kontakte geknüpft. So war er auch der Initiator, der GESTIK mit ins Boot holte. Wenn man im Dialog bleibt, bewegt sich auch etwas, das zeigt sich hier einmal mehr.

Der nächste Schritt ist jetzt die Umsetzung der Ausbauplanung. GESTIK wird auch diesem Schritt begleiten, damit die neuen, schnellen Anschlüsse nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen.

GESTIK steht für Gesellschaft für Strukturentwicklung, Informations- und Kommunikationstechnologie.
GESTIK betätigt sich als Consultant in der kommunalen Beratung aber auch als Full-Service-Provider für Telekommunikationsunternehmen. Connecting the Future ist unser Leitsatz. Dabei haben wir einen starken Focus darauf, den ländlichen Raum zu unterstützen und durch digitale Strukturen an urbane Bereiche heranzuführen.

Weitere Informationen und zusätzliche Medien:

GESTIK GmbH
Geerd Ebeling
Tel.: 0171-2404715
info@gestik.de

Stadt Sarstedt
Heike Brennecke
Bürgermeisterin
Steinstraße 22
31157 Sarstedt
Tel.: 05066 805-21
rathaus@sarstedt.de

Breitbandausbau Hopfenberg