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Der Sturm und seine Folgen. Die Aufräumarbeiten in Sarstedt dauern an. 04.06.2019


Wappen Sarstedt(Sarstedt) Am Montagmittag zog ein Gewitter mit orkanartigen Böen über die Region hinweg. Auch Sarstedt blieb nicht verschont. So gingen zahlreiche Sturmschäden bei der Sarstedter Feuerwehr am Montag, 03.06.2019 ab 14.00 Uhr ein. Zu mehr als 20 Einsatzstellen musste die Feuerwehr ausrücken, um umgestürzte Bäume und Äste zu sichern und zu entfernen.              

Einen Tag danach dauern die Aufräumarbeiten an. Die Stadt Sarstedt warnt auch weiterhin vor dem Betreten der öffentlichen Wald- und Parkflächen. Regelmäßig brechen bei schweren Stürmen Äste ab oder es kann der ganze Baum umstürzen. Schäden, die auf den ersten Blick nicht gleich zu erkennen sind, aber auch weiterhin gefährlich sind. Solange nicht alle Parkanlagen und Freiflächen geprüft worden sind, besteht derzeit auch bei leichtem Wind die Gefahr von herabfallenden Ästen. Die Stadt Sarstedt bittet auch zukünftig acht zu geben.

Besonders schwer traf es den Friedrich-Ebert-Park. Dort stürzten gleich mehrere Bäume um, so dass die Aufräumarbeiten noch mindestens zwei Tage andauern werden.

Auf Grund der Aufräumarbeiten ist aktuell der Zugang zum Badesee in Heisede nicht möglich. Die Arbeiten an dem Badesee dauern auch in den nächsten Tagen weiterhin an. Gleiches gilt für den Bereich um den Giftener See, sowie den Bürgerpark, Teinkamp, Boksbergwäldchen und Bruchgraben. 

"Insgesamt waren rund 45 Personen der freiwilligen Feuerwehr und fast alle Bauhofmitarbeiter bis zum Einbruch der Dunkelheit mit den Aufräumarbeiten beschäftigt. Der Einsatz ist der größte Sturmeinsatz, den die Stadt Sarstedt in den letzten Jahren hatte. Zudem wurde die Ortsfeuerwehr Gödringen zu einem Verkehrsunfall gerufen und die Ortsfeuerwehr Hotteln kurz nach Mitternacht zu einem schweren Unfall auf die Autobahn A7. Um halb vier Uhr morgens gab es dann Nachtruhe für die Helferinnen und Helfer, die einige Stunden später bereits wieder ihrer beruflichen Tätigkeit nachgehen", so Jens Klug, stellvertretender Stadtbrandmeister.

Heike Brennecke, Bürgermeisterin der Stadt Sarstedt, bedankt sich für die großartige Leistung der vielen Ehrenamtlichen bei der freiwilligen Feuerwehr sowie den Mitarbeitern vom Bauhof. "Das Engagement ist nicht hoch genug zu bewerten", betont Heike Brennecke.

 

Sturmschaden

 
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Sturmschaden 

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