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Wieder eingeschränkter Regelbetrieb in den Kitas ab 07.04.2021 06.04.2021


Wappen Sarstedt(Sarstedt) Gute Nachrichten für die Eltern von Kita-Kindern: Aufgrund der sinkenden Inzidenzzahlen gilt ab Mittwoch, dem 07.04.2021 wieder Szenario B, also eingeschränkter Regelbetrieb. Das bedeutet, das wieder alle Kinder ihre Kitas besuchen dürfen; es gelten jedoch verstärkte Hygienemaßnahmen.

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Mit Blick auf den steigenden Inzidenzwert wird mit der gestrigen Allgemeinverfügung der Landkreis Hildesheim ab dem 30.03.2021 als Hochinzidenzkommune erklärt. Da die Zahl der Neuinfektionen in den letzten 3 Tagen jeweils mehr als 100 Fälle je 100.000 Einwohner/innen betrug, stehen auch bei der Betreuung in Kindertagesstätten mal wieder Veränderungen an.

Ab Dienstag, 30.03.2021 wechseln die Kitas in Niedersachsen wieder in das sogenannte Szenario „C“. Das bedeutet, dass der Betrieb der Kindertagesstätten untersagt ist und die Kitas vom Grundsatz her geschlossen sind. Eine Notbetreuung in kleinen Gruppen ist möglich.

Den Vordruck für eine Bedarfsanzeige für die Notbetreuung finden Sie hier. Die Anträge können Sie direkt bei Ihrer Kita abgeben oder für eine Betreuung in den kommunalen Kitas per Mail an familienservice@sarstedt.de senden.

Es wird eine Notbetreuung bis zur Auslastung von maximal 50 Prozent der Gruppengröße angeboten. Die Notbetreuung erfolgt in festen Gruppen. Eine Durchmischung der Gruppen ist nicht zulässig. Dies gilt auch für Früh- und Spätdienste.

Die kommunalen Kindertagesstätten werden, soweit es die örtlichen Gegebenheiten zulassen, ein zulässiges Maximum an Betreuung anbieten.

Die verpflichtende Einhaltung des Hygieneplans hat dabei weiterhin höchste Priorität.

Eine Notbetreuung ist auf das notwendige und epidemiologisch vertretbare Maß zu begrenzen und kann daher nur in folgenden Fällen gewährt werden:

  • Kinder, bei denen mindestens ein/e Erziehungsberechtigte/ in betriebsnotwendiger Stellung in einem Berufszweig von allgemeinem öffentlichem Interesse tätig ist
  • Kinder, bei denen ein Unterstützungsbedarf, insbesondere Sprachförderbedarf besteht
  • Kinder, die im kommenden Schuljahr schulpflichtig werden
  • Härtefällen, wie etwa für Kinder, deren Betreuung aufgrund einer Entscheidung des Jugendamtes zur Sicherung des Kindeswohls erforderlich ist, bei drohender Kündigung oder erheblichem Verdienstausfall für mindestens eine Erziehungsberechtigte oder einen Erziehungsberechtigten

Der Betrieb von Kindertageseinrichtungen ist solange untersagt, bis der Schwellenwert von 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten ist und nach Einschätzung der örtlich zuständigen Behörden von Dauer ist. Durch eine erneute Allgemeinverfügung wird bekanntgeben, ab wann der Betrieb von Kindertageseinrichtungen wieder zulässig ist.